So, nun ist es soweit! Die ersten Schritte sind getan, der Weg ist gefunden, das Ziel ist klar... Nun kommt es auf die Durchführung an! Man muß nun lernen, auffällig unauffällig zu sein. Das ist viel einfacher als es klingt. Um es aber noch einfacher zu gestalten, hier nun ein paar Hinweise:

Tarnen und Täuschen
Der wohl wichtigste Punkt am Beginn ist, magische Gegenstände zu tarnen, besonders dann wenn man nicht alleine lebt und somit die Gefahr besteht, daß ein anderer Mensch die Sachen findet und vielleicht sogar angreift! Die einfachste Lösung für dieses Problem - besonders wenn man noch zu Hause bei Mutti wohnt: Man packt alles, was geheim sein soll in einen Karton und schreibt in großen Buchstaben darauf: "Hände weg! Privat!" Diese Aufschrift wirkt derart abschreckend, daß sicher niemand an die Kiste gehen wird. Eine andere Variante, die sich besonders für Bücher eignet ist die, sie zwischen den Socken zu verstecken. Den Ritualdolch kann man herrlich in der Messerlade in der Küche tarnen.
Die Beste Möglichkeit des Tarnens ist es jedoch Dinge zu verwenden, die man nie und nimmer mit Magie in Verbindung bringen würde. Als Kelch und auch als Räuchergefäß können alte Kaffetassen dienen, als Dolch ein Brieföffner, ein Bleistift kann als Stab herhalten usw.

Geheime Anrufungen
Für die Hexe in spe ist es wichtig, bereits jetzt am Beginn ihrer Laufbahn regelmäßig Rituale durchzuführen. Und wenn man sein Hexendasein vor den Mitbwohnern geheimhalten muß/möchte sollte man darauf achten bei jedem Ritual auch wirklich einen Schutzkreis zu ziehen. Es ist ja bekannt, daß Schutzkreise nichts nach außen lassen, was nicht raus soll, und nichts reinlassen, was nicht rein soll. Daher muß die angehende Hexe sich auch keine Gedanken um den Rauch und Duft der Räuchermischung oder ihre Anrufungen machen. Der Schutzkreis sorgt dafür, daß der Rauch vor der Zimmertür stehen bleibt und die Stimme der Hexe nicht außerhalb des Raumes zu hören ist.