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Enspannung
Setz oder leg dich bequem hin und schließe
die Augen. Spanne den linken Fuß an, dann den rechten
Fuß. Jetzt sind beide Füße angespannt. Dann
folgen die beiden Unterschenkeln. Dann die Oberschenkeln.
Du mußt immer darauf achten, daß alle vorherigen
Körperpartien angespannt bleiben. Es ist nicht notwendig,
daß du sie verkrampfst, ein bißchen Anspannung
reicht. Gehe auf diese Weise alle Körperpartien durch.
Zum Schluß spanne den den Kopf und die Gesichtsmuskeln
an. Dann laß den ganzen Körper locker. Atme ganz
ruhig und laß deinen Körper fallen. Wenn Ärger
oder Ängste deinen Frieden stören, stell dir vor,
daß sie aus deinem Körper wie Wasser abfließen
und in der Erde versickern. Bleibe so fünf bis zehn Minuten.
Die Baummeditation
Gehe hinaus in die Natur und suche dir einen
Baum, der für dich Energie ausstrahlt und der dir besonders
gut gefällt. Sprich ihn an, und bitte ihn dir etwas von
seiner Energie abzugeben. Umarme dabei den Baum, und stelle
dir vor, wie der Baum dich schützend umfängt, und
seine wie seine positive Energie durch dich hindurch fließt,
und wie sie durch ihn selbst strömt. Werde eins mit dem
Baum. Bedanke dich nun bei dem Baum, der dir Kraft gegeben
hat und verabschiede dich von ihm. Besuche deinen Baum so
oft wie möglich. Du wirst feststellen, daß du von
ihm immer Kraft bekommst, besonders, wenn du traurig oder
verzweifelt bist.
Baummeditation 2
Stelle dich möglichst bequem hin. Ideal
ist es wenn die Sonne scheint. Stelle dich in ihr Licht, und
schließe deine Augen. Stelle dir eine große, mächtige
Eiche vor. Höre den Wind rauschen, fühlst du die
Sonne? Deine Zehen sind deine Wurzeln sie graben sich tief
in die Erde und nehmen die Energie auf, die ihnen Pachamama
schenkt. Hebe die Arme über deinen Kopf. Sie sind deine
Äste. Über deine Blätter nimmst du die Energie
und das Leben auf, daß dir die Sonne schenkt. Atme tief
und gleichmäßig. Du bist diese mächtige, große
Eiche. Nimm soviel Energie auf, wie du brauchst und gib sie
wieder in den Erdboden ab. Diese kurze Meditation kannst du
vor Ritualen machen, du erdest dich dadurch. Vergiß
aber nie die Energie wieder abzugeben....
Die Lichtkugelmeditation
Lege dich entspannt auf den Boden, und winkle
die Beine leicht ab. Deine Fußsohlen liegen flach auf
dem Boden auf. Stelle dir jetzt vor, wie ein warmes, positives,
goldenes Licht über dir schwebt. Atme ganz ruhig weiter.
Stell dir jetzt vor, wie mit jedem Atenzug das goldene Licht
in deinen Körper strömt. Bündle in Gedanken
das gesamte Licht in deinem Körper. Wähle dafür
die Stelle unterhalb des Bauchnabels. Bündle das Licht
hier zu einer wunderschönen goldenen Lichtkugel. Von
dort aus läßt du es jetzt durch deinen ganzen Körper
strömen. Diese Übung hilft dabei innere Blockaden
zu lösen, und kosmische Energie zu tanken. Du kannst
sie natürlich auch draußen machen. Am besten bei
Vollmond. Stelle dir hierbei vor, wie das Mondlicht durch
deinen Körper strömt und dir Kraft gibt.
Kerzen-Meditation
Diese Übung fördert die Konzentration.
Zünde in einem ruhigen, abgedunkelten Raum eine Kerze
an. Erde und zentriere dich. Konzentriere dich auf das Licht
der Kerze. Laß dich davon einhüllen und erwärmen.
Wenn Gedanken in dir auftauchen, achte einfach nicht auf sie.
Betrachte einfach nur die Kerzenflamme, atme tief und sei
ganz ruhig. Mach das fünf bis zehn Minuten.

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