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Die 8 Hexenfeste
Imbolc
Das Fest des Lichts. Es wird am 2. Februar
gefeiert. Wir Hexen feiern, die Erholung der Göttin von
der Geburt des Gottes. Man feiert, daß die Tage wieder
länger werden. Die Christen feiern diesen Tag als Lichtmeß...
Zu Imbolc werden überall im Haus Kerzen entzündet
und brennengelassen. Bei Ritualen wird der Kreis mit Kerzen
geformt, die von allen Mitwirkenden gehalten werden. Die Farben
dieses Festes sind hauptsächlich Weiß und Orange,
den Altar schmückt man mit einem Rad (steht für
das Jahresrad) und Blumen z.B. Erika oder Schneeglöckchen
. Geräuchert wird mit Weihrauch, Zimt, Myrre und Rosmarin.
Während des Rituals werden Milch und Käse Currygerichte
und Kräutertees eingenommen bzw. als Opfergaben für
Göttin und Gott dargebracht.
Ostara
Wird am 21. März gefeiert. Man feiert
ausgelassen mit Musik und Tanz. Die Erde beginnt zu erwachen.
Der Altar wird geschmückt mit dem Frischen Grün
der Natur mit Schneeglöckchen zum Beispiel. Geräuchert
wird mit Weihrauch, und Myrre Opfergaben sind Milch und Milchprodukte
und Kräutertees aber auch Wein.
Beltane
Wird am 1. Mai gefeiert. Beltane ist das
wichtigste Fest im Hexenglauben. Alles ist fruchtbar, die
Erde ist aufgelebt. Der Sonnengott ist zu einem Mann herangereift
und begehrt die Göttin. Sie verlieben sich und sie erwartet
ein Kind von ihm. Die Hexen feiern die Fruchtbarkeit der Göttin
und daß sie von der Jungfrau zur Mutter wurde. Das Fest
wird sehr ausgelassen gefeiert. Der Altar wird mir bunten
Blüten, Frühlingsblumen und Bändern geschmückt.
Das Grün steht für die Göttin, für den
Gott wird ein kleiner Maibaum aufgestellt. Geräuchert
wird mit Weihrauch, Rose und Flieder. Geopfert werden Kirschen,
Milchprodukte, Erdbeeren und Wein. Bei der Beltanefeier tanzen
und singen die Mitwirkenden um ein großes Feuer herum,
das im Schutzkreis errichtet wird.
Litha
Die Sommersonnwende am 21. Juni stellt den
Höhepunkt des Jahres da. Die Erde zeigt überall
die Fruchtbarkeit, die ihr von Gott und Göttin geschenkt
wurde. Und sie gibt uns von dieser Fülle ab, Wünsche,
die an Litha vorgebracht werden, gehen meist in Erfüllung.
Geräuchert wird mit Weihrauch, Zitrone, Rose und Lavendel.
Der Altar wird mit Sommerblumen und Früchten (die auch
geopfert werden) geschmückt. Die Farben des Festes sind
Gelb und Orange. Meist befindet sich auch ein Schwert auf
dem Altar und ein Spiegel um die Sonne bzw. die Flammen des
Feuers "einzufangen". An diesem Tag kann man Haustiere
und Familie in einem Kreis segnen und schützen.
Lugnasad
Am 1. August feiern die Hexen Lugnasad. Die
Bauern beginnen mit er Ernte der im Frühjahr gesäten
Ähren. Der Gott verliert allmählich an Kraft, die
Sonne wird schwächer. Der Altar wird mit Kornpuppen,
geflochtenen Weizenkränzen und Getreidehalmen geschmückt,
Sonnenblumen runden das Ganze ab. Geräuchert wird mit
Sandelholz, Rose und Aloe. Die Farben sind Rot und Orange.
Als Opfergaben gelten Reis, Brot mit Getreidekörnern
und Beeren, als Getränk Apfelwein. Während des Rituals
wirft man Brotkrumen ins Feuer und bewirft Statuen der Göttin
mit Gertreidekörnern. Lugnasad ist das Fest der Danksagung
für den fruchtbaren Boden, auf dem eine gute Ernte entstanden
ist.
Mabon
Mabon wird am 23. September gefeiert, es
ist die Hersttagundnachtgleiche. Der Gott bereitet sich darauf
vor, zu sterben, eine Reise ins Unsichtbare zu begehen. Der
Herbst ist deutlich spürbar. Die Bäume beginnen
ihre Blätter zu verlieren. Man feiert dieses Fest noch
einmal mit den Früchten die der Herbst uns schenkt. Der
Altar wird mit Eicheln, Kiefernzapfen mit bunten Blättern
geschmückt. Es wird mit Myrre, Salbei oder Pinie geräuchert.
Die Farben sind dunkles Rot und Braun. Als Opfergaben und
Speisen gibt es Brot und Wurzelgemüse, Apfelwein und
Fruchtsäfte.
Samhain
Am 31. Oktober feiern wir Samhain, das Halloweenfest.
Der Abschied von unserem Gott, jedoch mit dem Wissen, daß
es nur eine kurze Trennung ist, da er zur Wintersonnwende
von der Göttin wiedergeboren wird. Man nutzt diesen Tag
um nachzudenken, um der Toten zu gedenken und ihre Erinnerung
aufleben zu lassen. Der Altar wir mit Kürbissen, Photos
von Verstorbenen, herbstlichen Blumen und Nüssen geschmückt.
Man opfert Äpfel, Nüsse und Preiselbeermuffins,
dazu Apfelwein oder Glühwein. Geräuchert wird mit
Muskat, Salbei oder Minze. Auf dem Altar steht dann meist
noch ein dunkler Spiegel zur Kontaktaufnahme mit Verstorbenen.
Hat man eine Frage an einen Toten, so konzentriert man sich
während des Rituals auf den Spiegel, die Antwort erhält
man dann in der darauffolgenden Nacht im Traum. Nach dem Fest
werden die Essensreste für die Geister stehen gelassen.
Jul/ Yule
Die Wintersonnenwende am 21. Dezember steht
für die Wiedergeburt des Sonnengottes durch die Göttin.
Der Altar wird mit einer weißen der gelben Tischdecke
geschmückt, eine gelbe und eine weiße Altarkerze
sollten bereitstehen. Geräuchert wird mit Weihrauch,
Eiche oder Myrre. Geopfert wird Brot und Wein.


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