Jade berichtet über ihre ersten Schritte

Ich habe erst mit 18 die Möglichkeit gehabt meinen Glauben zu suchen. Sicher, interessiert hat mich Esoterik und Magie schon früher doch ich hatte keine Möglichkeit dieses Interesse zu vertiefen, da meine Mutter immer Angst hatte, ich könnte in irgendeine Sekte abrutschen. Ich habe damals heimlich eine paar Bücher gelesen, und gelernt zu meditieren. Das konnte mir keiner verbieten, weil es mir auch in der Schule sehr geholfen hatte. Mit 18 zog ich in eine eigene Wohnung. Neben Schule (ich machte damals gerade eine Ausbildung zur Krankenschwester) und Arbeit habe ich mich mit dem Übersinnlichen und der Magie beschäftigt, was mit einem geringen Einkommen, ohne Internet nicht ganz einfach ist. Denn Bücher sind ein teures Gut, wenn man nebenbei noch alleine für Miete, Essen und Strom aufkommen muß...Aber ich wußte bereits daß ich anders war, ich hatte den alten Weg für mcih entdeckt. Mit 19 zog ich mit meinem heutigen Ehemann zusammen. Von dem Moment an änderte sich alles. Ich hatte das Glück daß er meine Interessen teilte, und mehr noch er folgte bereits dem Alten Weg. Ich konnte also offen mit ihm reden, was mir sehr half. Viele Freunde hatte ich nie, so mußte ich es kaum jemanden erklären.

Ich versuche die Magie in mein alltägliches Leben einzubauen. Ich meditiere regelmäßig, bei großen Entscheidungen, die ich treffen muß frage ich die Karten oder das Pendel. Ich feiere die Jahresfeste. Auf meinem Schreibtisch in der Arbeit steht eine kleine Bergkristallkugel. Niemand stört sich daran, nachdem ich erzählt habe daß Bergkristall und Rosenquarz den Elektrosmog des PC veringern. Rituale halte ich nur nach Bedarf ab, also wenn jemand wirklich Hilfe braucht, und es auf "unmagischem" Wege keine Möglichkeiten mehr gibt. Liebeszauber, die einen Menschen an einen anderen binden sollen, führe ich aus Gewissensgründen nicht durch. Tja was gibt es sonst zu sagen...? Nun ich lerne fast täglich dazu, und habe festgestellt, daß sich meine Fähigkeiten jedesmal verbessern, wenn ich nicht alleine lerne. Zum Glück gibt es da neben meinem Mann noch ein paar wunderbare Menschen, denen ich absolut vertraue :)