Kraftorte
Magische Rituale
wurden zu jeder Zeit an besonderen Orten durchgeführt.
An Steinkreisen, Druidenhainen, an Orten der Kraft in der
Natur. Jeder Druide und jede Priesterin hat seinen eigenen,
für ihn ganz besonderen Kraftort, an dem er einen Steinkreis
errichtet.
Wie findet man seinen persönlichen Kraftort?
Die erste Möglichkeit wäre, der Intuition zu folgen.
Fühlst du dich an dem Platz wohl, welche Ausstrahlung
hat er auf dich? Kommst du gerne hier her? Oder wiederstrebt
dir der Gedanke, den Ort noch einmal aufzusuchen? Wenn du
das öfter gemacht hast, bekommst du ein Gefühl
dafür, welcher Platz für dich geeignet ist.
Die andere Möglichkeit ist für Anfänger etwas
schwieriger. Es ist die Arbeit mit dem Pendel. Vorzugsweise
nimmt man ein Pendel, mit dem man schon gearbeitet hat,
und bei dem klar ist, was Ja, und was Nein bedeutet. Frag
nun das Pendel: Was heißt ein aufgeladener Platz?
Üblicherweise bewegt sich ein Pendel an einem energiegeladenem
Ort im Uhrzeigersinn. Mach aber unbedingt die Gegenprobe,
und frage dein Pendel, was ein abladender Ort heißt.
(Ein abladender Ort bedeutet, daß er keine Energie
abgibt, sondern absorbiert sie)
Gute Plätze für druidische Rituale sind aber auch
natürliche Waldlichtungen, besonders dann, wenn sie
rund gewachsen sind.
Plätze, die man meiden sollte:
Meide unbedingt Orte, die direkt an, oder in unmittelbarer
Nähe von Hochspannungsleitungen sind.
Nach welchen Bäumen sollte man suchen?
Zu aller erst: Zeige den Baumgeistern gegenüber immer
den gebührenden Respekt. Frage sie unbedingt um ihre
Erlaubnis ehe du den Wald betrittst, oder gar ein Ritual
abhältst. Auch hier gilt laß´ dich von
deiner Intuition leiten. Im Inneren deiner Seele, weißt
du welcher Baum wann der Richtige ist.... Es gibt männliche
und weibliche Bäume. Männliche findest du meist
am Waldrand, oder an Stellen, die sehr Windbruch gefährdet
sind. Sie sind in der Regel knorriger, und kräftiger.
Weibliche Bäume sind anmutig und sehen harmonisch aus
Welche Bäume sollte man eher meiden?
Auf alle Fälle meide kranke Bäume, also Bäume
mit Geschwülsten am Stamm, oder an den Blättern.
Weniger geeignet sind auch Bäume, deren Stamm sich
in zwei Teile geteilt hat. Oft sieht man mehrere solcher
Bäume in einer Linie stehen. Meistens stehen sie entlang
einer Wasserlinie, und sind deshalb in einem potentiellen
Störfeld.