Meditation & Musik

Musik kann sehr entspannend wirken. Und natürlich kannst du Musik auch bei der Meditation einsetzen. Hierfür hast du verschiedene Möglichkeiten, auf einige Dinge solltest du aber achten:

a) Die Lautstärke
Die von dir gewählte Musik soll entspannen und für eine angenehme Atmosphäre sorgen, sie sollte jedoch nicht das gesamten Haus beschallen. Die Musik sollte einen angenehmen Hintergrund bilden - und nicht mit einem Livekonzert deiner Lieblingsband konkurieren.

b) Die Musik selbst
Auch wenn du sonst eher auf Hardrock, Heavy Metall oder andere "härtere" Musik zurückgreifst, zum Meditieren eignet sie sich nicht. Deine Herzfrequenz steigt, wenn die Musik die du abspielst einen schnellen, harten Rhythmus und viel Bass beinhaltet. Greife deshalb in diesem Fall auf sanfte, ruhige Musik zurück.

c) Mit oder ohne Gesang?
Wenn du dich nicht konzentrieren kannst, wenn jemand singt, oder ständig den Impuls unterdrücken mußt selbst mitzusingen, solltest du auf instrumentale Stücke zurückgreifen. Eine Ausnahme ist natürlich, wenn du während der Meditation chanten willst, so kannst du eine CD mit solchen Lieder einlegen unt mitsingen.

Verschiedene Untermalungen für eine Meditation

1) Meditationsmusik
Es gibt unzählige CDs im Handel, die Meditationsmusik enthalten. Meist sind es sanfte Lieder und Klänge, die das Unterbewußtsein ansprechen und uns entspannen sollen. Achte beim Kauf solcher CDs darauf, daß du sie dir zumindest in Ausschnitten anhören kannst, ehe du sie kaufst, da nicht jede Musik jeden Menschen anspricht. Ich z.B. kann indische Musik nicht wirklich leiden, und entspannen kann ich mich dabei schon gar nicht.

2) Klänge aus verschiedenen Kulturen
Fühlst du dich einem bestimmten Kulturkreis sehr verbunden, kannst du natürlich Musik aus diesem Bereich auswählen. Eben z.B. indische, indianische, japanische etc. Musik. Wenn du zum Beispiel über bestimmte Götterbilder meditierst kannst du passende Musik wählen (bei Tara, die eine indische Göttin ist, könntest du etwas indisches wählen, bei der Spinnenfrau etwas indianisches etc...)

3) Trommelrhythmen
Trommeln können eine herrliche Untermalung sein. Wer nicht die Möglichkeit hat, selbst zu trommeln - was ansich schon eine Art Meditation sein kann -, der kann auf ein großes Reportoire von Trommel-CDs zurückgreifen. Ich selbst kann besonders CDs der Gruppe Urton empfehlen.

4) Naturklänge
Neben Musik gibt es auch die Möglichkeit Naturgeräusche als Untermalung einer Meditation zu verwenden. Auch hier gibt es unzählige CDs mit unterschiedlichen Szenarien. So kann man die Stimmen eines Waldes oder Gesänge von Walen verwenden, aber auch Sommergewitter oder Planetenklänge (hierbei werden Sphärenklänge verwendet - ich muß gestehen, ich habe keine Ahnung was genau das ist, aber ich weiß, daß es wunderschön klingt). Die meisten dieser CDs verbinden Geräusche aus der Natur mit harmonisch abgestimmter Musik.

5) Andere Möglichkeiten
Wenn dir Meditationsmusik nicht zusagt, du Trommeln nicht magst und keinen Zugang zu Naturklängen als Unterstützung findest, kannst du natürlich auch auf andere Musik zurückgreifen. Wie gesagt, erlaubt ist, was gefällt. Du solltest nur darauf achten, daß es keine zu "rockigen" Musikstücke sind.
Empfehlen kann ich dir in diesem Fall Lieder von Enya, Clannad und Loreena McKennitt, aber auch CDs von Circle of Woman (die wunderschöne Chants beinhalten).