Verdana

Die Wurzeln meines Hexendaseins liegen schon einige Jahre zurück. Mit ungefähr 9 oder 10 Jahren hatte ich das erste Mal sogenannte Vorahnungen, Träume über Situationen, die sich irgendwann im realen Leben wiederholten. Ich fand das damals nicht ungewöhnlich, da meine beste Freundin auch solche Träume hatte. Zudem spielten sich darin nahezu belanglose Szenen ab. Im späten Teenageralter (so mit 17 oder 18) nahm ich das erste Mal Schattenwesen (sogenannte Schemen) bewußt war. Anfangs fand ich es ein wenig erschreckend, beruhigte mich aber schnell, da auch meine Tante, ihr Mann und mein damals 2-jähriges Patenkind sie sahen. Zu der Zeit fand ich mich einfach damit ab, daß ich "Geister" sehen konnte. Nachdem ich des Öfteren verschiedenen Personen davon erzählt hatte und nur Spott erntete, beschäftigte ich mich nicht mehr tiefgreifender mit dem Thema. Jetzt bin ich bereits 27 Jahre alt, und erst im vorletzten Jahr wurde ich auf den "Alten Weg" aufmerksam. Ich las die Avalon-Trilogie und fand in einer meiner besten Freundinnen ebenfalls einen Fan dieser Thematik. Wir waren beide von diesem Glauben fasziniert. Sie begann dann, sich intensiv mit Mondphasen zu beschäftigen. Und sie zeugte ihren heute 1,5-jährigen Sohn bewußt in der Beltanenacht. Sie war es auch, die mir von den Hexenseiten im Internet erzählte. Über die "Mondzauberin" gelangte ich schließlich zu Jade´s Seite. Dort habe ich inzwischen viele Ratschläge zum Junghexendasein eingeholt und einige Kontakte zu anderen Junghexen aufgebaut. Zu einer Junghexe in meinem Alter habe ich inzwischen eine recht intensive Beziehung aufgebaut. Wir können über alle möglichen Hexenprobleme und -freuden , aber auch über "normale" alltägliche Dinge plaudern. An dieser Stelle möchte ich dich, Samira, herzlichst grüßen. Sie und andere Junghexen haben mir auch über großen Kummer hinweggeholfen, über den ich mit keiner anderen Person reden konnte. Ich habe es auch nicht unbedingt mit "meinen" Hexlein getan, aber das gegenseitige Füreinanderdasein hat mich ablenkt und darüber hinweggeholfen. Die Gemeinschaft der Hexen, die herzliche Aufnahme in diese, haben für mich deshalb eine ganz besondere Bedeutung. Danke euch allen! Im Umgang mit "normalen" Mitmenschen bin ich noch vorsichtig. Ich verheimliche meine Leidenschaft für Heilkräuter, Aromastoffe, Auren und Heilsteine nicht. Doch solange die Leute erstmal denken, ich beschäftige mich nur mit Esoterik, ist es besser. Mein Freund, ein Mensch, der nur an wissenschaftlich fundierte Phänomene glaubt, hält das alles ein bißchen für Humbug. Aber er läßt mich gewähren. Nur neckt er mich manchmal damit, daß ich wieder meine "Schwarzwn Seiten" besuche. Aber es ist wirklich nur Spaß, und das ist in Ordnung. Meiner Freundin ergeht es mit ihrem Mann da ähnlich. Ich wußte zwar um ihr Interesse an den Hexen, wie tiefgreifend es wirklich ist, wußte ich nicht. Ich dachte, daß ich vielleicht schon weiter in dem Thema vertieft bin (auch praktisch) als sie. Und darum hatte ich Angst, mich ihr zu offenbaren. Nach langem Zögern und befragen meiner Hexenfreunde, tat ich es doch. Ich fragte, wie sie zu dem Ganzen steht. Und siehe da, sie beschäftigt sich recht intensiv damit, wenn auch erst nur rein theoretisch. Ein Schattenbuch hat sie offenbar schon angelegt, da ist sie sogar weiter als ich. Welch Glücksfall! Nun, seitdem ich mich mit dem Hexenkult beschäftige und Erfahrungen mit Gleichgesinnten austausche, habe ich ein völlig neues (Körper-) Gefühl für mich entwickelt. Ich sehe Dinge lange nicht mehr so verbissen wie früher. Ich lebe mehr im Einklang mit mir und der Natur. Hexe zu sein hat mein Leben positiv verändert. Ich glaube mehr an mich und meine Fähigkeiten als früher. Ich habe mein Ich neu entdeckt und entfalte es immer mehr. Ich habe meinen Weg gefunden, den "Alten Weg".

Blessed be! Kraft, Glück & Liebe Verdana